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                              Georg Kreisler               

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Kabarettist / Musiker / Biographie / Veröffentlichungen

Sieht man den stets freundlichen älteren Herren Georg Kreisler mit seiner dicken Hornbrille hinter seinem Klavier sitzen, will man ihm diese makabren, surrealistischen und tief schwarzen Texte („Everblacks“) gar nicht zu trauen.
„Lieder zum Fürchten“, „Seltsame Gesänge“, „Seltsame Liebeslieder“, oder „Nichtarische Arien“ nennt er seine unterhaltsamen makabren Darbietungen. Er treibt seine Scherze mit dem Entsetzen und schlachtet die falsche Moral auf dem Altar seines abgrundtiefem rabenschwarzen Sarkasmus.
Obwohl er sich bereits 2001 von der Bühne zurückgezogen hat, kann man den über 80-jährigen liebenswerten „Taubenvergifter“ ohne zu übertreiben als Legende des Musik-Kabaretts bezeichnen. Mit seinen Texten und Liedern schaffte er es nach dem 2.Weltkrieg an Autoren der Weimarer Zeit wie Wedekind, Ringelnatz, Morgenstern oder Friedrich Holländer anzuknüpfen.
„Die Kunst eines guten Kabarettisten ist es, die beiden Hauptelemente Unterhaltung und politische Gesellschaftskritik zusammenzubringen“ rät er seinen Kabarettkollegen und verrät uns das Geheimnis seines Erfolges:
 „Das Rezept ist ganz einfach. Man nehme ein an und für sich grausiges Ereignis und übertreibe es maßlos, so daß es seinen Schrecken verliert und grotesk wird, dann kann man noch eine Musik dazu schreiben, die gar nicht dazu paßt und schon ist das Lied fertig.“ Ganz einfach.


Georg Kreisler wurde am 18. Juli 1922 in Wien als Sohn eines Rechtsanwaltes geboren.
Dort besuchte er das Gymnasium und erhielt Unterricht in Klavier, Violine und Musiktheorie und beschließt bereits in jungen Jahren Musiker zu werden.
1938 floh er auf Grund seiner jüdischen Herkunft vor dem Naziregime mit seinen Eltern nach Hollywood. Er arbeitete als Probepianist für Shows, als Begleitpianist bei Gesangslehrern und leistet musikalische Handlangerdienste beim Film. 1943 wurde Georg Kreisler amerikanischer Staatsbürger, was er bis heute geblieben ist.
1942 zog ihn die US Army ein, um ihn als Dolmetscher nach Europa zu schicken. Mit einem Soldaten-Musical hatte er so großen Erfolg, dass er als Entertainer von Lager zu Lager reiste. 1945 kehrte er wieder nach Hollywood zurück, arbeitete als Musiker beim Film (unter anderem mit Charlie Chaplin) und trat jahrelang als Barpianist und Chansonier auf.
Dennoch blieb der grosse Erfolg im harten amerikanischen Showgeschäft aus. Das US-Publikum konnte sich nicht so sehr für seinen makaberen doppelbödigen Humor („Please Shoot Your Husband“) erwärmen und Georg Kreisler kehrte 1955 als amerikanischer Staatsbürger nach Wien zurück.
Obwohl es ihm anfangs „das Deutsch singen“ noch etwas schwer fiel, hatte er sofort Erfolg in Wien. Er trat mit seinen bissigen Chansons häufig in der „Marietta-Bar“ auf, wo er auf die Größen des österreichischen Nachkriegskabaretts Gerhard Bronner, Helmut Qualtinger und Carl Merz (u.a.) traf.
Zusammen mit Gerhard Bronner pachtete und leitete er das „Intime Theater“ in der Liliengasse. Die Texte seiner Schallplattenaufnahmen waren heiß diskutiert und durften damals im österreichischen Rundfunk nicht gespielt werden.
1958 kehrte er der österreichischen Metropole wieder den Rücken und zog mit seiner damaligen Frau und Partnerin Topsy Küppers nach München und später nach Berlin, wo sie gemeinsam Kabarettauftritte und Fernsehsendungen bestritten.
Bereits 4 Jahre später kehrte der ruhelose Kreisler wieder nach Wien zurück, dass er 1976 wieder in Richtung West-Berlin verließ. Seit 1977 ist er mit Barbara Peters seiner neuen Lebens- und Bühnenpartnerin unterwegs. 1988 übersiedelte Kreisler nach Hof bei Salzburg und seit 1992 lebt er in Basel (Schweiz).
Als Romanautor debütierte er 1990 mit "Ein Prophet ohne Zukunft", dem 1996 der Roman "Der Schattenspringer" folgte. Zuletzt erschienen "Wenn Ihr lachen wollt" und "Lola Blau. Eine Erinnerung." Im November 2000 wurde seine Oper "Der Aufstand der Schmetterlinge" in den Wiener Sofiensälen uraufgeführt. 2002 wurde Kreislers Stück "Adam Schaf hat Angst" uraufgeführt.
Seit 2001 steht Georg Kreisler nicht mehr auf der Bühne und nutzt seine Zeit zum Schreiben eines Romans und seiner zweiten Oper.

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